Autor: lukas.delleske

  • ecoBay im Medienfokus: Artikel in der Süddeutschen Zeitung

    ecoBay im Medienfokus: Artikel in der Süddeutschen Zeitung

    Erstellt am:

    Mit dem erfolgreichen Start der bayklif2-Projekte wächst auch das mediale Interesse an der Forschung.

    In einem aktuellen Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) wird das Teilprojekt ecoBay und die Arbeit der beteiligten Forschungsgruppen präsentiert. Für die Berichterstattung besuchte die SZ die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ecoBay, Prof. Dr. Ann-Marie Waldvogel, Prof. Dr. Gert Wörheide, Dr.-Ing. Daniel Dücker und Dr.-Ing. Stefan Sosnowski an Ihren Instituten und in der Feldforschung an den Osterseen.

    Der Beitrag präsentiert bayklif2 und ecoBay von ihrer besten Seite und gibt interessante Einblicke in die praxisnahe Forschung des Verbunds.

    Süddeutsche Zeitung SZ.de

    Osterseen: Schwimmroboter soll Wasser-Forscher unterstützen

    Einblick in das EcoBay-Projekt: Wie moderne Technologien und Schwimmroboter die Gewässerforschung an den Osterseen voranbringen.

    Mit dem erfolgreichen Start der bayklif2-Projekte wächst auch das mediale Interesse an der Forschung. In einem aktuellen Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ) wird das Teilprojekt ecoBay und die Arbeit der beteiligten Forschungsgruppen präsentiert. Für die Berichterstattung besuchte die SZ die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ecoBay, Prof. Dr. Ann-Marie Waldvogel, Prof. Dr. Gert Wörheide, Dr.-Ing. Daniel…

  • Die Auftaktbroschüre ist da: Forschung für den Klimawandel in Bayern

    Die Auftaktbroschüre ist da: Forschung für den Klimawandel in Bayern

    Erstellt am:

    Das zweite Bayerische Netzwerk für Klimaforschung (bayklif2) freut sich, pünktlich zur Auftaktveranstaltung seine offizielle Präsentationsbroschüre vorzustellen.

    In dieser Broschüre erfahren Sie alles Wissenswerte über unser Netzwerk:

    • Strategische Ausrichtung: Einblick in das bayklif2-Netzwerk, den wissenschaftlichen Beirat und die Rolle des Netzwerks als Brücke zwischen Forschung und Politik.
    • Die sechs Verbundprojekte: Detaillierte Vorstellung der aktuellen Forschungsschwerpunkte, von der Anpassung der Forstwirtschaft über klimaresiliente Städte bis hin zur Biodiversität im Alpenraum.
    • Wissenschaftlicher Impact: Wie bayklif2 durch interdisziplinäre Zusammenarbeit Lösungen für die drängendsten Fragen des Klimawandels erarbeitet.
    • Förderung & Partner: Informationen zum Begutachtungsprozess und den beteiligten bayerischen Universitäten und Institutionen.
    • Hintergrund: bayklif2 wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert, um Bayern als führenden Standort für internationale Spitzenforschung im Klimabereich zu sichern.

    Sie können die Broschüre hier direkt herunterladen:

    Das zweite Bayerische Netzwerk für Klimaforschung (bayklif2) freut sich, pünktlich zur Auftaktveranstaltung seine offizielle Präsentationsbroschüre vorzustellen. In dieser Broschüre erfahren Sie alles Wissenswerte über unser Netzwerk: Sie können die Broschüre hier direkt herunterladen:

  • HSWT-Hackathon im Projekt SmartReForest

    HSWT-Hackathon im Projekt SmartReForest

    Erstellt am:

    In einem interdisziplinären Hackathon projektieren und implementieren sieben Forschende der HSWT die automatisierte Datenaufnahme in Verbindung mit der damit zusammenhängenden IoT- und Kamera-Sensorik.

    HSWT-Wissenschaftler:innen aus den Fakultäten Wald und Forstwirtschaft (Gruppe von Prof. Dr. Christian Zang – Forest and Climate Change ) sowie Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme (Gruppe von Prof. Dr. Florian Haselbeck – Smart Farming) kamen in dieser fakultätsübergreifenden und fokussierten Zusammenarbeit an zwei Tagen zusammen, um im Rahmen des bayklif2-Projektes SmartReForest wichtige Fortschritte zu erreichen. 

    Ziel war eine automatisierte Aufnahme von Bilddaten in regelmäßigen Zeitabständen sowie deren Sammlung auf entsprechenden Servern. Diese hochaufgelöste Zeitreihe von Bilddaten soll dann zur Ableitung präziser Bewässerungsschwellenwerte dienen. Dazu wurde eine selbst geplante „Bilddaten-Plattform“ basierend auf Raspberry Pi mit angebundener RGB-, Nahinfrarot- und Thermalkamera implementiert und in Betrieb genommen. Ein weiteres Ziel war die Inbetriebnahme von marktverfügbarer IoT-Sensorik. 

    Ergebnisse nach zwei Tagen

    Die Raspberry Pi Plattform funktioniert, nimmt kontinuierlich Bilddaten in regelmäßigen Abständen auf, speichert diese lokal und sendet eine E-Mail, wenn Probleme entstehen. Die Bilddatenaufnahme ist voll automatisiert. Die IoT Sensorik wurde installiert und getestet und ist weitestgehend in Betrieb.

    Für einen letzten Feinschliff wird es am 29. April nochmal einen eintägigen Hackathon geben, bei dem die bis dahin gelieferte Thermalkamera angeschlossen, eine Alarmfunktion implementiert und eine Dokumentation für Anwender:innen ohne IT‑Hintergrund erstellt wird. In Arbeit ist ein 3D-gedrucktes Gehäuse für die eigene Bilddaten-Plattform.

    Einbettung in das Projekt SmartReForest

    Das Teilprojekt 3 des Projekts Smarte Lösungen für die resiliente Wiederbewaldung zur Sicherung essentieller Ökosystemleistungen im Klimawandel (SmartReForest) beschäftigt sich mit der Erfolgssicherung von Wiederaufforstungsmaßnahmen. Hier werden KI-gestützte Monitoring- und Bewässerungssysteme entwickelt, die auf Fernerkundung und ökophysiologischen Messungen basieren. Ziel ist die Früherkennung von Trockenstress und die gezielte und effiziente Wasserversorgung, um das Überleben der Jungpflanzen zu sichern, Verwöhneffekte zu vermeiden und Wasserressourcen zu schonen.

    Bei den Gewächshausversuchen werden insgesamt 100 Jungpflanzen einer Laubbaumart (Rotbuche) und einer Nadelbaumart (Douglasie) einer kontrollierten Austrocknung und Wiederbewässerung ausgesetzt. Diese Baumarten werden typischerweise im Untersuchungsgebiet Frankenwald gepflanzt. Daraus werden Bewässerungsbedarfsschwellen abgeleitet und Daten für KI-basierte Erkennung des Bewässerungsbedarfs auf Einzelbaumebene konzipiert. Die Setzlinge wurden Ende März getopft und auf mobilen, ins Freiland fahrbaren Tischen platziert, um auch Daten unter freilandähnlichen Bedingungen erheben und Sensorik-Systeme testen zu können. 

    • Teilnehmende an dem zweitägigen Hackathon (v.l.n.r.): Ehsan Yaghoubi, Prof. Dr. Christian Zang, Dr. Markus Schmidt, Harshavardhan Subramanian, Lina-Liv Willruth, Georg Back, Marco Obermeier, Leonie Hahn © Michaela Stegmann
    • Prof. Dr. Florian Haselbeck, Inhaber der Professur Smart Farming, instruiert die Teilnehmenden für den Hackathon. © HSWT
    • Zwei Tage wurde intensiv an den erforderlichen Codes zur automatisierten Bilddatenaufnahme gearbeitet. © HSWT
    • Zwei getopfte Douglasien aus dem Gewächshausversuch wurden mit Sensoren versehen und dienten als Testmaterial für den Hackathon. © HSWT
    • Bestandteile der IoT- und Kamera-Sensorik werden zusammengebaut und verbunden. © HSWT

    Artikel übernommen von https://www.hswt.de/news-list/detail/hswt-hackathon-zur-automatisierten-datenaufnahme-im-projekt-smartreforest credit: Gerhard Radlmayr

    In einem interdisziplinären Hackathon projektieren und implementieren sieben Forschende der HSWT die automatisierte Datenaufnahme in Verbindung mit der damit zusammenhängenden IoT- und Kamera-Sensorik. HSWT-Wissenschaftler:innen aus den Fakultäten Wald und Forstwirtschaft (Gruppe von Prof. Dr. Christian Zang – Forest and Climate Change ) sowie Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme (Gruppe von Prof. Dr. Florian Haselbeck – Smart…

  • Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis: bayklif2 feiert Auftakt

    Brückenschlag zwischen Forschung und Praxis: bayklif2 feiert Auftakt

    Erstellt am:

    München, 11. Mai 2026 – Im beeindruckenden Ambiente der Carl Friedrich von Siemens Stiftung am Nymphenburger Schloss kamen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen, um den Startschuss für die zweite Phase des bayerischen Klimaforschungsnetzwerks bayklif2 zu feiern. Unter dem Motto einer lösungsorientierten, translationellen Klimaforschung bot der Tag nicht nur hochkarätige Keynotes, sondern auch spannende Einblicke in die Projekte, die Bayerns Zukunft ökologisch und ökonomisch berreichern sollen.

    Ein mitreißender roter Faden

    Durch den Tag führte Florian Schwarz vom Bayerischen Rundfunk (BR). Mit einer Mischung aus Charisma, Humor und hoher Professionalität moderierte er das dichte Programm und verstand es meisterhaft, das Publikum zu fesseln und die Brücke zwischen den komplexen wissenschaftlichen Themen und der gesellschaftlichen Relevanz zu schlagen.

    Florian Schwarz

    Impulse aus Wissenschaft und Wirtschaft: Die Keynotes

    Zwei beeindruckende Keynotes bildeten das inhaltliche Herzstück und lieferten klare Appelle:

    Univ.-Prof. Dr. Franz Essl (Universität Wien): „Natur, Klima, Wirtschaft“

    Professor Essl zeichnete ein eindringliches Bild des Anthropozäns – einer Epoche, in der der Mensch die Biosphäre so grundlegend dominiert, dass bereits sieben von neun planetaren Grenzen überschritten sind. Er verdeutlichte, dass Klima- und Biodiversitätskrise untrennbar miteinander verwoben sind, und plädierte leidenschaftlich dafür, biophysikalische Grenzen zum Fundament politischer Entscheidungen zu machen. Sein Fazit war klar: Naturschutz ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch der ökonomisch sinnvoll, da die Kosten des Nichtstuns die der Anpassung, bei weitem übersteigen.

    Franz Essl
    Gyri Reiersen (Tanso Technologies): „Von der Forschung zur Gründung“

    Die Mitgründerin von Tanso ein Unternehmen, das Industrieunternehmen in Sachen CO2 Bilanzierung und ESG Management auf den neuesten Stand bring, zeigte auf, wie wissenschaftliche Exzellenz aus der KI-Forschung direkt in die industrielle Praxis überführt werden kann, um CO2-Bilanzen endlich messbar und steuerbar zu machen. Sie betonte, dass Bayern mit seiner starken Hardware-Basis, erstklassiger Forschung/Brainpower und verfügbarem Kapital bereits alle Trümpfe in der Hand hält, um die Transformation anzuführen. Ihr zentrales Anliegen war es, die mentale Hürde der „Angst zu wagen“ zu überwinden: Klimaschutz sollte in der bayerischen Wirtschaft nicht länger als belastende Pflicht, sondern als der entscheidende Standortvorteil der Zukunft in Sachen Gesundheit, Lebensumwelt und Energiesouveränität begriffen werden.

    Das Herzstück: Bayerns Forschungsvorhaben des Netzwerks im Überblick

    Im Zentrum der Veranstaltung stand die Vorstellung der sechs interdisziplinären Verbundprojekte, die zeigten, wie konkret bayklif2 an Lösungen arbeitet:

    • bAImo: Ein modernes Insekten-Monitoring, das KI und Bürgerwissenschaften nutzt, um belastbare Aussagen über den Zustand unserer Insektenpopulationen im Klimawandel zu treffen.
    • BaySenseAI: Entwickelt im Nationalpark Berchtesgaden eine skalierbare KI-Plattform, die Satellitendaten und Feldstudien kombiniert, um die Biodiversität Bayerns präzise vorherzusagen.
    • ecoBay: Schwimmende autonome Roboter revolutioniert das Monitoring bayerischer Seen, indem sie eigenständig genetische Proben (eDNA) entnehmen und die Gesundheit der Ökosysteme bewerten.
    • HYDROOT: Erforscht das verborgene Fundament unserer Landwirtschaft – das Zusammenspiel von Pflanzenwurzeln und Bodenmikrobiom –, um Ernten widerstandsfähiger gegen Dürre und Starkregen zu machen.
    • MEDICUS: Verknüpft Stadtklimamodelle mit Umweltmedizin, um besonders gefährdete Gruppen in Städten wie München und Augsburg vor Hitze, Pollen und Schadstoffen zu schützen.
    • SmartReForest: Entwickelt KI-gestützte Strategien für die Wiederaufforstung geschädigter Wälder, um multifunktionale und klimaresiliente Waldökosysteme für die Zukunft zu sichern.

    Science Panel: Klimaschutz und Wirtschaft in Bayern – Widerspruch oder Chance?

    Im Rahmen der bayklif2-Auftaktveranstaltung diskutierten Prof. Dr. Karen Pittel (ifo Institut), Prof. Dr. Florian Diekert (Universität Augsburg), Prof. Dr. Chris-Carolin Schön (TU München) und Christine Völzow (vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft) unter der Moderation von Florian Schwarz über die Vereinbarkeit von Klimaschutz und wirtschaftlicher Entwicklung in Bayern.

    Kein Widerspruch, sondern eine Gestaltungsaufgabe

    Einigkeit herrschte unter den Diskutierenden: Klimaschutz und Wirtschaft sind kein Gegensatz. Der eigentliche Kern der Herausforderung liegt im Übergang – von der fossilen zur erneuerbaren Wirtschaft. Dieser Strukturwandel ist schmerzhaft, aber gestaltbar, wenn die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden.

    Bayern als Reallabor

    Prof. Diekert hob Bayerns besondere Rolle hervor: Die Vielzahl an Kommunen und Unternehmen ermöglicht es, unterschiedliche Lösungsansätze zu erproben und aus Erfahrungen zu lernen. Bayern biete damit ideale Voraussetzungen als Reallabor für Klimaschutzmaßnahmen.

    Bürokratie als Hemmnis

    Christine Völzow verwies auf einen zentralen Engpass: Zwischen 2021 und 2024 wurden in Deutschland über 300.000 Stellen allein zur Erfüllung neuer Berichtspflichten geschaffen – Kapazitäten, die dem Klimaschutz selbst nicht zugutekommen. Auch Förderprogramme seien oft zu komplex gestaltet, etwa beim Industriestrompreis, dessen Auflagen viele Unternehmen de facto von der Nutzung ausschließen.

    Skalierung von Forschungsergebnissen

    Prof. Pittel betonte, dass Innovation nicht bei der Erfindung endet: Entscheidend sei die Skalierung – also die Übertragung erfolgreicher Lösungen aus Einzelprojekten in die Breite. Hier sieht sie eine Lücke in der Förderpolitik, die bislang den letzten Schritt in Markt und Praxis oft nicht mitdenkt.

    Wünsche für die Zukunft

    Zum Abschluss formulierten die Panelisten ihre Wünsche: mehr evidenzbasierte Klimapolitik, die bei der Bevölkerung Akzeptanz findet; Klimaschutz erfahrbarer machen – etwa über den Schutz des lokalen Sees statt abstrakter Zukunftsszenarien; und eine engere Verzahnung von Forschung, Wirtschaft und Umsetzung von Anfang an.

    Wenn Wissenschaft lebendig wird: Networking und Gemeinschaft

    Den offiziellen Teil des Auftaktes rundete die Leiterin der Geschäftsstelle von bayklif2 ab. Dr. Ulrike Kaltenhauser zog ein positives Resümee und betonte, dass das vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst geförderte Forschungsnetzwerk bayklif2 dazu beiträgt, die in Bayern vorhandene Expertise zu bündeln. Durch die Vernetzung interdisziplinärer Projekte entstehe ein Mehrwert – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger in Bayern als auch weit darüber hinaus.

    Genau dieser Gedanke der Vernetzung prägte auch den Geist der Veranstaltung: Nach den intensiven Fachvorträgen ging der Tag in einen lebendigen Austausch bei Kaffee und Kuchen über. In entspannter Atmosphäre wurde angeregt diskutiert, gelacht und neue Kontakte wurden geknüpft. Dabei wurde deutlich, dass bayklif2 weit mehr ist als ein Forschungsprogramm – es ist ein Netzwerk engagierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Visionäre, die gemeinsam daran arbeiten, Bayern für kommende Generationen lebenswert zu erhalten und wissenschaftlich wie wirtschaftlich weiter voranzubringen.

    Fotos von Fabian Richter

    München, 11. Mai 2026 – Im beeindruckenden Ambiente der Carl Friedrich von Siemens Stiftung am Nymphenburger Schloss kamen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen, um den Startschuss für die zweite Phase des bayerischen Klimaforschungsnetzwerks bayklif2 zu feiern. Unter dem Motto einer lösungsorientierten, translationellen Klimaforschung bot der Tag nicht nur hochkarätige Keynotes, sondern auch spannende Einblicke in…